
Traditionell fand am 1. Mai sowie am anschließenden Wochenende unsere diesjährige Anfahrt statt. Ziel war der WSV Herne, der sich bereits im Jahr 2024 als hervorragender Gastgeber bewiesen hatte.
Auch in diesem Jahr wurden unsere sieben Boote – Darwin, Tarka, Freddy, Seebär, Yette, Ines und Miraculix – mit ihren Crews äußerst herzlich empfangen. Nach einer rund siebeneinhalbstündigen Fahrt durch fünf Schleusen saßen wir bereits am Abend unserer Ankunft gemeinsam im Clubhaus. Dort wurde mit den Herner Freunden angeregt über die Freuden und Herausforderungen einer Kanalfahrt mit zahlreichen Schleusen gefachsimpelt.
Der Samstag stand ganz im Zeichen individueller Aktivitäten: Einige nutzten das schöne Wetter für Radtouren oder Wanderungen zum nahegelegenen Stadthafen Recklinghausen mit seiner Strandbar, andere kümmerten sich um ihre Boote oder genossen einfach die reichlich vorhandene Sonne. Einige Unerschrockene wagten sogar ein Bad im klaren Kanalwasser.
Am Abend folgte die gemeinsame Anfahrtsfeier mit unseren Gastgebern. Zu diesem Anlass stießen auch Mitglieder unseres Clubs hinzu, die nicht mit dem Boot angereist waren. Das bewährte Grillteam – Frank, Norbert und Udo – versorgte alle bestens mit Grillgut, während die mitgebrachten Salate großen Anklang fanden. Die Thekencrew des WSV Herne sorgte darüber hinaus dafür, dass niemand durstig blieb.
Selbstverständlich nutzten auch die Vorstände die Gelegenheit, alle Anwesenden herzlich zu begrüßen und die traditionellen Clubwimpel auszutauschen. Darüber hinaus wurden regionale Liköre getauscht: Wir brachten das „Ruhrorter Stadtgespräch“ mit und erhielten im Gegenzug das „Cranger Leckerchen“. Die Liköre haben aufgrund ihrer Herkunft aus Apotheken und Drogerien eher eine förderliche medizinische Wirkung.
Ein weiterer wichtiger Punkt des Abends war die Vereinbarung beider Vorstände, künftig auf Liegegebühren für Gastboote der jeweiligen Clubs zu verzichten – ein schönes Zeichen zur weiteren Festigung der Clubfreundschaft.
Der weitere Verlauf des Abends war geprägt von angeregten, fröhlichen Gesprächen über Boote, Reisen, Erfolge und auch die eine oder andere Havarie. Es wurden zahlreiche Verabredungen für gemeinsame Fahrten und gegenseitige Besuche getroffen. So freuen wir uns bereits auf den Gegenbesuch der Herner zu unserem Hafenfest im August.
Die Rückfahrt traten schließlich nur vier der sieben Boote an. Tarka, Ines und Seebär setzten ihre Reise fort. Die Crews fuhren in den Urlaub. Die übrigen Boote erreichten nach etwa sieben Stunden Fahrt und reibungslosem Schleusen sicher wieder das Eisenbahnbassin.
Damit ist die Saison 2026 offiziell eröffnet.
Eine Galerie mit Bildern für Mitglieder gibt es hier
-gm
